Start in die Kita
Für Familien ist der Start in die Kindertagesstätte nicht nur der erste, sondern bestimmt auch der aufregendste Übergang, dem sie gegenüberstehen. Wir, das Team des Taka-Tuka-Landes, wollen diese aufregende Zeit intensiv begleiten und Ihnen, den Familien, die Möglichkeit bieten, uns und unsere Einrichtung näher kennenzulernen.
Bereits an den Anmeldetagen bieten wir die Möglichkeit an, dass Du Dich in unserer Einrichtung umschauen, Fragen stellen und Dich natürlich auch schon bei uns anmelden kannst. Ende Juni, kurz bevor das neue KiTa-Jahr startet, bieten wir einen Elternabend an. Im Laufe dieses Abends stellen wir uns, Abläufe, unser Eingewöhnungsmodell, interne Regelungen usw. vor.
An nächster Stelle folgt die Eingewöhnung. Eine Eingewöhnung dauert in der Krippe circa 3 bis 4 Wochen. Diese Dauer variiert von Kind zu Kind und ist daher nur als Richtwert zu sehen. Wir gewöhnen die Kinder angelehnt an das Berliner Eingewöhnungsmodell ein. In den ersten drei Tagen, der sogenannten Grundphase, kommt das Kind mit der begleitenden Bezugsperson in die Einrichtung. Für je eine Stunde kann sich das Kind, gestärkt durch den sicheren Hafen der begleitenden Bezugsperson, an die neue Umgebung und die pädagogische Fachkraft, welche die Eingewöhnung begleitet, gewöhnen. Im weiteren Verlauf findet am vierten Tag die erste Trennung statt. Diese ist der ausschlaggebende Moment, der entscheidet, wie die Eingewöhnung weitergeht. Jedes Kind hat während der Eingewöhnung ein anderes Bedürfnis und das steht im Fokus. Von Tag zu Tag wird die Zeit, die das Kind ohne die begleitende Bezugsperson in der KiTa erlebt, verlängert. Neue Elemente (Morgenkreis, Frühstück, Mittagessen, Schlafen gehen, Ausflüge) kommen hinzu und werden zum ersten Mal erlebt. Die Eingewöhnung ist dann abgeschlossen, wenn die normale Betreuungszeit angestrebt ist und das Kind diese Zeit losgelöst erleben kann.
Im Regelbereich findet die Eingewöhnung angelehnt an das Berliner Eingewöhnungsmodell statt. Am ersten Tag kommt das Kind mit der begleitenden Bezugsperson und darf das Freispiel miterleben. Im weiteren Verlauf findet dann die erste Trennung statt. Diese ist ein ausschlaggebender Moment, der entscheidet, wie die Eingewöhnung weitergeht. Wir berücksichtigen die Bedürfnisse des Kindes und sehen jedes als Individuum. Von Tag zu Tag wird die Zeit, die das Kind ohne die begleitende Bezugsperson in der KiTa erlebt, verlängert. Neue Elemente (Morgenkreis, Frühstück, Mittagessen, Ausflüge) kommen hinzu und werden zum ersten Mal erlebt. Die Eingewöhnung ist dann abgeschlossen, wenn die normale Betreuungszeit angestrebt ist und das Kind diese Zeit losgelöst erleben kann.
Abschließend findet das sogenannte Feedbackgespräch ungefähr 8-12 Wochen nach der Eingewöhnung statt. In diesem Gespräch wird die Zeit der Eingewöhnung nochmal in den Blick genommen. Folgender Spruch, den Pippi Langstrumpf mal gesagt hat, ist sehr passend, um den Start in die KiTa zu beschreiben: „Das habe ich noch nie zuvor versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe!“
Tagesablauf
Strukturen, die zu Ritualen werden, vermitteln Sicherheit. Auf ihnen basiert unsere tägliche Arbeit.
Der Tagesablauf in der Krippe (Gruppe „Herr Nilsson und Gruppe „Kleiner Onkel“)
- Frühdienst
- Bringzeit
- Morgenkreis
- Freispiel, gleitendes Frühstück, Angebote und Wickeln
- Aufräumen und Abholphase
- Mittagessen
- Ruhephase (Schlafen, Ausruhen oder ruhiges Spiel)
- Abholphase
Der Tagesablauf im Regelbereich (Gruppe „Pippi Langstrumpf“, Gruppe „Villa Kunterbunt“ und Gruppe „Hoppetosse“)
- Frühdienst
- Bringzeit
- Morgenkreis
- Freispiel, gleitendes Frühstück, Angebote und Wickeln
- Aufräumen und Abschlusskreis inkl. Obstpause
- Draußen
- Erste Abholphase
- Mittagessen
Kooperation mit den Eltern
Früher begegnete uns des Öfteren der Begriff „Elternarbeit“. Heutzutage wird zumeist von einer „Elternpartnerschaft“ gesprochen, eine Wortwahl, die wesentlich besser zu unserem Verständnis der Kooperation passt. Die Interaktion zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften wird getragen von dem gemeinsamen Interesse, die Bildungs- und Entwicklungsprozesse des Kindes zu unterstützen und zu fördern.
In unserer Kindertagesstätte leben wir die Erziehungspartnerschaft durch:
- Gespräche aller Art
- Elternabende
- Gemeinsame Aktivitäten mit Kindern und Eltern
- Elternvertretern des Elternbeirates
Wir setzen uns jeden Tag für eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen unserer Kindertagesstätte und den Eltern ein. Dies bedeutet auch, ein offenes Ohr für Beschwerden zu haben, Sorgen ernst zu nehmen und auf Bedenken einzugehen.




